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In der Berliner Erinnerungskultur wurden homosexuelle Persönlichkeiten bisher nur vereinzelt wahrgenommen. Trans- und intergeschlechtliche Persönlichkeiten sind nicht bekannt. Tatsächlich hat es seit dem 19. Jahrhundert Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) gegeben, die durch ihr Leben und Wirken für die Berliner Stadtgeschichte von Bedeutung waren. Es werden einige Persönlichkeiten und Vorschläge für die Sichtbarmachung in den Bezirken vorgestellt und diskutiert, z.B. für die Neu- und Umbenennung von Straßen, Ufern, Wegen, Brücken, Grün- und Sportanlagen oder öffentlichen Gebäuden ebenso wie bei der Errichtung von Gedenktafeln, -stelen und Stolpersteinen. Thematisiert werden auch problematische Aspekte in einzelnen Biografien und wie mit diesen umgegangen werden kann, zum Beispiel in Form einer kritischen Würdigung.

Begrüßung

Dr. Hanna Nogossek
Deutsches Historisches Museum Barbara Loth
Staatssekretärin für Arbeit, Integration und Frauen

Einführung und Moderation

Prof. Dr. Anne Schondelmayer

Vorstellung schwuler Persönlichkeiten

Dr. Jens Dobler

Vorstellung lesbischer und transgeschlechtlicher Persönlichkeiten

Dr. Christiane Leidinger
Anmeldung erforderlich: anmeldungLADS@ariadne-an-der-spree.de Die Räume sind barrierefrei zugänglich. Das gesprochene Wort wird in deutsche Schriftsprache übersetzt. Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen